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Was ist Guild Wars? Nun diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. In das allseits beliebte Genre "MMORPG" will es nicht so recht reinpassen. Wohin also dann? Die Entwickler von ArenaNet, welche schon früher bei Blizzard an Spiele-Hits wie Warcraft, Starcraft, Diablo und dem Battle.net mitgewirkt haben, nennen es "Cooperative Online RPG", womit ein neues Genre geboren wäre, also belassen wir es besser dabei.
Guild Wars besticht vor allem dadurch, dass viele Dinge, die man in anderen Online-Spielen oft als lästig empfunden hat, verbessert oder entfernt wurden. So gibt es für jede Gruppe eine eigene Instanz der betretenen Gebiete, in denen man alleine jagen kann, ohne dass irgendjemand anderes die Monster wegschlachtet. Oder man schließt sich mit Freunden zusammen und erfüllt ein paar Missionen in separaten Gebieten. Das Hauptmerkmal von Guild Wars ist jedoch der Gildenkampf. Man kann sich beispielsweise mit seinen Gilden-Kameraden zusammenschließen und leveln gehen, Items suchen oder gegen andere Gilden in Kopf-an-Kopf Turnieren wettstreiten. Da die Guild Wars-Spieler nicht auf seperate Welten verschiedener Server ausgeteilt sind, sondern Spieler aus aller Welt im selben Server-Netzwerk spielen, steht oben auf der Rangliste wirklich die beste Gilde der Welt, was den Konkurrenzkampf natürlich um so mehr anstachelt. Mehr zum PvP oder den Missionen in Guild Wars findet ihr unter den jeweiligen Menupunkten des Hauptmenus.
Die Charaktere in Guild Wars basieren auf bestimmten Grundklassen, wie man es schon aus anderen Spielen gewöhnt ist, aber dennoch gibt es etliche Unterschiede. Zum einen kann man eine Sekundärklasse wählen. Von dieser stehen nicht alle Attribute zur Verfügung und der Charakter kann nur die Rüstungen der Primärklasse tragen, aber durch diese Kombinations-Möglichkeiten gibt es in Guild Wars eine große Charakter-Vielfalt. Weiterhin hat jeder Charakter bestimmte Skill-Linien, die er ausbauen kann und durch Verteilen seiner Attribute verstärken kann.
Auch die Story kommt in Guild Wars nicht zu kurz. Diese wird dem Spieler durch Missionen näher gebracht, welche actionreich sind, aber dennoch nie in plumpes Monsterschlachten ausarten. So muss man z.B. Gefangene befreien, einem Prinzen helfen die Feinde zu vertreiben, eine Belagerung beenden und vieles mehr. Da das Spiel dank Streaming-Technologie ständig geupdated werden kann, ohne dass die Server runtergefahren werden müssen (wie es bei den bisherigen Online-RPGs der Fall war) werden die Missionen auch noch lange nach Release spannend sein, und durch die vielen Gebiete (Schneegebiete, tropische Strände, Wüstenlandschaften etc.) wird es auch nie langweilig.
Ein weiterer geradezu bahnbrechender Vorteil von Guild Wars ist, dass es keine monatlichen Gebühren kostet. Gerade bei der großen Spielerzahl, die noch zur Schule geht oder studiert, sollte das gut aufgenommen werden, da man sich zwar ab und an ein Add-On kaufen "sollte", aber nicht muss. Aber das würde man auch bei anderen Spielen machen, weshalb Guild Wars im Preisvergleich immer noch viel besser abschneidet.
Arenanet
ArenaNet ist das inzwischen ueber 80 köpfige Entwicklerteam von Guild Wars. Angefangen hat alles schon vor der Gründung im Jahr 2000 als die drei Gründungsmitglieder noch bei Blizzard arbeiteten:
Mike O'Brien:
War einer der Firmenchefs bei Bizzard, wo er vier-einhalb Jahre arbeitete. Zuletzt war er Projektleiter und Chefprogrammierer von Warcraft III und hat dessen Grafikengine persöhnlich entwickelt. Außerdem ist Mike der Schöpfer des und Architekt des Battle.net und war bei diesem Projekt Chefprogrammierer. Er war ebenso senior Programmierer bei StarCraft und Diablo, sowie der Autor des Netzwerk Codes der beiden Spiele und war Programmierer für Warcraft II. Mike wurde im September 1999 in der PC Gamer Titelstory: "Game Gods" als einer der 25 Personen mit dem größten Einfluss in der Spieleindustrie aufgeführt.
Patrick Wyatt:
War zuvor Blizzard Entertainement's Vizepräsident der Forschung und Entwicklung. Er war zuletzt Projektleiter und Chefprogrammierer des Battle.nets. Zuvor war Patrick senior Programmierer bei StarCraft und Diablo und schrieb den Mehrspieler Code für beide Spiele und war Produzent und Chefprogrammierer von Warcraft I. Außerdem arbeitete Pat an Lost Vikings, Battle Chess, Rock and Roll Racing, Death and Return of Superman und Justice League Task Force. Pattrick war mehr als 8 Jahre bei Blizzard angestellt.
Jeff Strain:
War Projektleiter und Chefprogrammierer von Blizzards MMORPG World of Warcraft. Er war ebenfalls senior Programmierer bei Warcraft III und StarCraft und Programmierer bei Diablo. Jeff war der Schöpfer des StarCraft Kampagnen Editors und war 4 Jahre lang Angestellter bei Blizzard.
Bereits damals planten die Mike, Patrick und Jeff ein innovatives Onlinespiel mit einem globalen Netzwerk und ohne monatliche Gebühren zu entwickeln und gründeten ArenaNet im Jahre 2000 um diese Ziele zu verwirklichen. Direkt nach der Gründung begannen die arbeiten an Guild Wars und am 22 April 2003 wurde der Titel dann offiziell bestätigt.
Streaming-Technologie
Guild Wars bietet eine neue Streaming Technologie, die es einem erlaubt, bereits während dem Spielen neue Daten herunterzuladen. Dies bringt einige Vorteile mit sich: ArenaNet kann so z.B. blitzschnell neue Patches aufspielen und damit auf Cheats oder Exploits reagieren, ohne den Spielfluss zu unterbrechen und die Server vom Netz zu nehmen. Außerdem muss der Spieler nur die Daten herunterladen, die er auch wirklich benötigt: Ein Charakter der nur im Jungle unterwegs ist wird z.B. nicht gezwungen die Änderungen der Schneegebiete herunterzuladen, so lange er diese nicht betreten will.
Somit werden die Spieler nicht mehr durch ewiges warten auf Patches, lange Downzeiten während dem aufspielen der Patches, oder langen Downloads vergrault.
Missionen
Die Missionen in Guild Wars sind, verglichen mit anderen Spielen sehr spannend und actionreich. Während die meisten Spiele entweder auf hin und herrennen zwischen verschiedenen Orten, oder das stupide Schlachten sonst Monstermassen setzen, ist bei Guild Wars Taktik gefordert.
Dies fängt schon bei der Vorbereitung an, denn ohne selbige wird es recht schwierig. So sollte man als aller erstes, wenn man gerade im jeweiligen Missions-Außenposten, in dem alle Spieler starten, eine gute ausgeglichene Gruppe von bis zu 8 Leuten zusammenstellen (variiert je nach Mission). Außerdem sollte man seine Skills den jeweiligen Missionen anpassen, wenn es beispielweise nur Nahkampf Gegner gibt, dann nützen Silence-Skills eher weniger. Falls man keine Gilde hat, und auch keine Freunde online sind, kann man sich auch einfach so mit anderen Spielern zusammenschließen, sollte aber darauf achten das eine Gruppe nicht schon vorher dem Untergang geweiht ist, weil sie beispielweise keinen Heiler (Monk) hat.
Ist die Gruppe komplett, kann’s los gehen! Anfangs startet man meist in einer relativ „sicheren“ Umgebung, in dem an vielleicht noch die letzten Items wechseln kann (Skills kann man während einer Mission nicht mehr wechseln) um dann loszuziehen. Meist erfährt man anfangs nur grob was man machen soll, und so läuft man halt einfach erst mal los.
Die Ziele der Missionen sind recht unterschiedlich. Natürlich muss man eigentlich jedes mal irgendwelche Monster zurücktreiben und töten, aber das ist nicht das Hauptaugenmerk der Entwickler. Es kommt auch auf Taktik an. Wenn man beispielweise einen falschen Weg geht, kann es schnell sein, dass man in eine Art Hinterhalt gerät, was schlimm enden kann. Auch sollte man gerade wenn mal ein Boss-Monster (wie ich die Spezial-Gegner jetzt einfach mal nennen möchte) zu töten ist, genau überlegen wen man angreift, denn sonst hat man vielleicht zuviel Gegner auf einmal zu bekämpfen. Manchmal muss man auch jemanden beschützen, welchem man dann folgt und ihn im Kampf unterstützt.
Da die Wege in den Missionen recht eingeschränkt sind (man kann sich für verschiedene Wege entscheiden, diese aber oft nicht verlassen), können die Entwickler von ArenaNet diese sehr gut scripten, da der Spieler quasi gezwungen ist an bestimmten Stellen lang zulaufen. Dies kann man auch für Nebenquests benutzen, welche man beispielweise entlang der Wege einbaut, damit Spieler, die gern Sub-Quests lösen, auch auf ihre Kosten kommen. Auch Schätze oder ähnliches kann man dann entlang dieser Wege verstecken, wodurch aufmerksame Spieler und jene die immer alles genau untersuchen belohnt werden.
Weiterhin wäre noch anzumerken, dass die Missionen aufeinander aufbauen. Durch die Missionen wird den Spielern die Geschichte der Welt näher gebracht und auch neue Gebiete wie die Schnee und Jungle-Regionen lernt man durch die Missionen kennen.
Eine Komplettlösung aller Missionen findet ihr hier.
Tyria Tyria, der große Kontinent. In Tyria begann das Abenteuer Guild Wars mit dem ersten Kapitel. Tyria ist ein Kontinent mit vielen Gesichtern: von den schroffen Bergen Ascalons über die fruchtbaren Gebiete des Maguuma Dschungels, den kalten Gipfeln des Zittergebirges bis hin zu den heißen Trockengebieten der Kristallwüste gibt es in diesem bisher größten Teil des Guild Wars Universums viel zu sehen.
Tyria ist in einzelne Länder aufgeteilt, die alle andere Kulturen zeigen. So herrschen in den Zittergebirgen die Zwergenclans Deldrimor und Steingipfel, in Ascalon die Menschen mit ihrem König Adelbern, in der Kristallwüste die Vergessenen und im Maguuma Dschungel gar niemand, denn der Dschungel ist ein gefährliches Pflaster. Jedes Gebiet steht außerdem für ein bestimmtes Landschaftsbild.
Um Tyria legen sich viele Geheimnisse, wie zum Beispiel der Untergang der Stadt Orr. In ihr sollen die Götter gewohnt haben, doch seit sie versunken ist, kann das niemand bestätigen. Laut Gerüchten soll es in Tyria Eingänge zu Gebieten in den Nebeln geben, also zu den Gebieten, in denen sich das Guild Wars Universum befindet. Lord Odran soll zuerst diesen sogennanten Riss des Kummers betreten haben.
Das Königreich Ascalon
Ascalon war vor langer Zeit ein blühendes Land, in dem sich viele Menschen niederließen. Bis zu dem Tag, an dem das "große Feuer" alles zerstörte. Die Charr überrannten damals das Königreich und töteten die meisten Bewohner, die sich ihnen in den Weg stellten. Jetzt gibt es nur noch wenige Städte, die sich den ständigen Charr-Angriffen widersetzen können, und somit die Herrschaft Ascalons aufrecht halten.
Ascalon ist seit jeher ein wichtiges Land, das von König Adelbern und seinem Sohn Prinz Rurik gut verwaltet wird. In diesem Land beginnt Euer Abenteuer.
Das Zittergebirge
Im Zittergebirge herrschen die beiden verfeindeten Zwergenclans der Deldrimor- und Steingipfel-Zwerge. In einem blutigen Bürgerkrieg kämpfen sie um die Herrschaft über die südlichen und nördlichen Teile des Eisgebirges, in dem sie leben. Durch ihre Erfahrungen können sie in dieser vereisten Gegend trotz allem überleben, nicht zuletzt, weil sie seit jeher Meister des Bergbaus sind.
Im südlichen Zittergebirge findet Ihr eines der in Guild Wars angesiedelten Elitegebiete, den Hochofen der Betrübnis. In ihm wacht der Forgemaster über alles, was in dem Hochofen vor sich geht. Der Hochofen ist zwar ein schwieriges, aber schönes Gebiet, in dem es vieles zu entdecken gibt. Während Ihr hier einige Aufgaben erledigt, dringt Ihr immer weiter in das Herz der Betrübnis vor, um letzendlich den Forgemaster und mit ihm den Steingipfelclan zu vernichten.
Das Königreich Kryta
Der "Weiße Mantel" ist die vorherrschende Macht in Kryta. Die Mitglieder sind Anhänger eines Kults, der die "Unsichtbaren" verehrt. Wer dem Mantel angehört, hat besondere Privilegien, wer es nicht tut, wird beherrscht. Seit den Gildenkriegen hat der "Weiße Mantel" eine große mitlitärische Macht in ganz Tyria. Sie sind stets darauf vorbereitet, in Problemzeiten einzugreifen und ihr Reich zu verteidigen.
In Kryta ist die wohl schönste Landschaft zu finden, die man sich für einen Urlaub wünschen kann. Neben zahlreichen Stränden, grünen Wiesen und den heißen Thermalquellen gibt es viele Sehenswürdigen, wie zum Beispiel das fliegende Himmelsschloss des Hexenmeisters Galrath. Nicht umsonst gibt es hier Orte wie die "Oase des Fischers".
Der Maguuma-Dschungel
Neben dichtem Blattwerk, hohen bäumen, Tümpeln und Mooren gibt es in diesem Teil Tyrias wenig zu sehen. Zumindest nichts Bekanntes. Das nicht viel über diesen Teil Tyrias bekannt ist, liegt wohl an den Künsten der Glänzende Klinge, einer Organisation, die für die Flammensucher-Prophezeiungen arbeitet. Sie werden vom "Weißen Mantel" gejagt, und müssen sich gut versteckt halten. So ist es beinahe unmöglich, die schönen Hauptstädte ohne Hilfe zu finden.
Die Kristallwüste
Die Kristallwüste ist der Ort, an dem die Elonier den Aufstieg in den Riss gewagt haben. Trotz aller Bemühungen sind sie gescheitert. Werdet Ihr über Euren Schatten springen können, um von den Vergessenen die Anerkennung zu bekommen, die nötig ist, um in den Riss einzutreten?
Im Mittelpunkt der Wüste steht der Fels der Weissagung. Er birgt ein großes Geheimnis in sich, welches es zu erkunden gilt. Doch vorher müsst Ihr Euch den Herausforderungen in der Wüste stellen. Wenn Ihr das geschafft habt, werdet Ihr in Glints Drachenhöhle eintreten können, um Euer Schicksal zu erfahren.
Die Feuerinseln
Die Feuerinseln sind eine Inselkette vor der Südwestküste Tyrias. Neben Vulkanen, unwegsamen Gelände und heißen Lavabecken findet Ihr hier auch gefährliche Gegner. Die Feuerinseln sind ein recht kleines Gebiet, das sich rund um den größten Bergerstreckt, auf welchem das Tor von Komalie steht. Hierhin führen die Flammensucher-Prophezeiungen. Auf den Feuerinseln herrscht keine Regierung, überhaupt halten sich die Menschen und Zwerge weitestgehend von ihnen fern.
Cantha (Guild Wars Factions)
Der Schauplatz von Guild Wars Factions ist Cantha, ein schöner, von fernöstlicher Kultur inspirierter Kontinent. Anstatt Gebiete wie in der letzten Guild Wars-Kampagne nach ihren geologischen Eigenschaften einzuteilen, hat ArenaNet sich dieses Mal für ein kulturelles Thema entschieden. Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der bemerkenswertesten Schauplätze im Spiel -
Für Neuankömmlinge in Cantha ist es nicht ungewöhnlich, dass sie von den hektischen Aktivitäten im Hafen völlig überwältigt sind. Schiffe aus aller Welt laden hier ihre Waren ab und werden mit anderen kostbaren Gütern neu beladen.
Vor den Toren der geschäftigen Stadt Kaineng finden jene, die die arkanen Künste erlernen möchten, in den ländlichen Vororten Trost und Frieden. Eine der angesehensten Schulen von ganz Tyria befindet sich auf der Insel Shing Jea, direkt vor der Nordwestküste von Cantha.
Der Versteinerte Wald
Vor zweihundert Jahren wurde der Kaiser von Cantha von seinem getreusten Leibwächter ermordet - einem Mann namens Shiro Tagachi. Als dieser Leibwächter schließlich seine gerechte Strafe erfuhr (sprich: getötet wurde), stieß er einen Todesschrei aus, der so schrecklich und hasserfüllt war, dass er den Wald versteinerte und das Meer in Jade verwandelte und so die Landschaft von Cantha und seinen Nachbarländern für immer veränderte.
In den Jahren, die seither vergangen sind, hat sich in dem durch Shiros Schrei entstandenen Ödland wieder Leben angesiedelt. Die Strahlen der Sonne dringen durch die Spalten im massiven versteinerten Blätterdach, und dort, wo sie den Boden berühren, fangen Pflanzen an, wieder zu wachsen. Auch die Menschen sind wieder zurückgekehrt und haben ihre Häuser direkt in die Bäume gebaut.
Das Jademeer
Auf der anderen Seite des Kontinents, auf dem Jademeer, kann man nach wie vor Schiffe sehen, die dem von Shiro hervorgerufenen Sturm zum Opfer gefallen sind und in den gefrorenen Wellen, die sich in Jade verwandelt haben, feststecken. Das Meer wird mittlerweile mit Lasttieren überquert - gigantischen Schildkröten und riesigen Schnecken.
Heute gibt es riesige Minen, in denen die Jade abgebaut wird. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Bergarbeiter perfekt erhaltene Seemonster freilegen, die auf ewig im Inneren großer Jadeblöcke versteinert sind.
Die Unterstadt
Cantha ist eine Nation mit vielen Einwohnern. Auf dem Marktplatz herrscht geschäftiges Treiben, die Städte sind überfüllt und die Kanalisation läuft über. Unter den geschäftigen Straßen erhebt die Schattenseite von Cantha ihr hässliches Haupt. Wer zwielichtige Aktivitäten im Sinn hat, sollte diesen Ort aufsuchen.
Der Palast des Kaisers
Der Palast des Kaisers wurde unmittelbar nach dem Tod des Kaisers (durch Shiros Hand) erbaut und wird streng bewacht. Es gibt nur einen Eingang und alle Besucher werden genau überwacht.
Wer in das Innere des Palastes vorgelassen wird, kann anschließend von einem wundersamen Ort berichten. Der Kaiser von Cantha, dessen Porträts riesige, funkelnde Wandgemälde im gesamten Palast bedecken, behält das Grundstück genau im Auge. Jeder Innenhof ist vom nächsten durch eine Reihe komplizierter Tore abgetrennt, ein weiteres Beispiel für die vielschichtigen Schutzmaßnahmen, die dafür sorgen, dass der Herrscher dieses Landes gut geschützt ist.
Elona (Guild Wars Nightfall)
Elona, Land der goldenen Sonne, Heimat der Sonnenspeere und Schauplatz des dritten Guild Wars Kapitels. Elona wird von drei Regierungen beherrscht: der Inselprovinz Istan, der Provinz Kourna und der Provinz Vaabi. Die drei Provinzen werden ständig bewacht, um sie vor allem Bösen zu schützen. Ihre Wächter sind die Sonnenspeere.
Elona ist ein Land der Gegensätze und des Zusammenhalts. Es hat zwar keine gemeinsame Regierung, doch die Provinzen helfen sich gegenseitig. Daher gibt es in Elona auch Bevölkerungsunterschiede wie sie größer nicht sein könnten.
Die wohl schönsten Schauplätze Elonas sind neben der verfallenen Stadt des ersten Herrschers die zahlreichen Festungen der Fürsten, die sich über das ganze Land erstrecken. Nicht zuletzt natürlich der Knochenpalast des Tyrannen Palawa Joko.
Die Provinz Istan
Istan ist für seine Flotte bekannt. Seit Jahren schützen sie die Seefahrt mit ihrer Marine und säubern die Gewässer rund um Elona von gefährlichen Ungeheuern. Kamadan, Hauptstadt von Istan ist ein Ort in dem Tag für Tag Schiffe aus fernen Ländern wie Tyria oder Cantha anlegen.
Die kleinste der drei Provinzen wird von den Stärksten und Klügsten regiert, die sich jahrelang an die Spitze arbeiten mussten. Wer es geschafft hat, wird in den Rat der Ältesten aufgenommen. Durch diesen Wettstreit hat Istan schon viele Helden hervorgebracht, die für Ruhm und Ehre für Elona in die Schlacht ziehen.
Die Provinz Kourna
Kourna ist ein Land der großen Kriege. Die wichtigsten Schlachten in der elonischen Geschichte fanden hier statt, darunter der Sieg von Turai Ossa über Palawa Joko, die Kämpfe der altehrwürdigen Könige und die zahlreichen Schlachten um die Vereinigung Elonas. Zahlreiche Festungen erinnern an diese Zeit der großen Kriege.
In Kourna herrschen die Nachfolger Turai Ossas in einer militärischen Regierungsform. Die Kournier legen daher sehr viel Wert auf Schmiedekunst und Militärdienst, sowie pflichtbewusstes Handeln und die Hingabe, etwas mit Leidenschaft zu tun. Die Provinz Kourna muss sich ihren Wohlstand so sehr hart erarbeiten.
Die Provinz Vaabi
Vaabi ist die blühende Provinz im Nord-Osten. Hier bedeutet Geld Macht, denn das Land wird hier von den reichsten Fürsten Elonas regiert. Der Zusammenschluss dieser Regierung nennt sich das "Große Forum von Vaabi". Feste, die die dem Forum angehörenden Fürsten engagieren sind stets äußerst prunkvoll und unvergesslich, denn mit ihnen wollen die Fürsten ihre Macht präsentieren.
Doch die Vaabi sind abhängig von den anderen Elonern. Sie kümmern sich zwar um den Schutz im Norden, doch für den Süden sorgen Istan und Kourna. Trotzdem gibt es in der Provinz viele Gefahren, von Plünderern und Tagelöhnern über Harpyien bis hin zu monströsen anderen Bestien. Ein Grund mehr, um Heldentaten die so entstehen können in einem der zahlreichen Theaterstücke zu erzählen.
Das Ödland
Das Ödland ist ein tödliches Terrain für alle lebenden Wesen, da es hier Dämpfe gibt , die den sofortigen Tod herbeiführen können Nur wenige wagen sich hierher, denn seit dem Sturz der altehrwürdigen Könige ist das Ödland nicht mehr bewohnbar. Früher wurden hier Könige in den Dynastie-Gräbern bestattet, heute bestattet sich jeder, der sich dort hinwagt, selbst.
Vom Ödland aus führte Palawa Joko seinen beinahe unaufhaltsamen Siegeszug durch. Man sagt, er habe zum Schutz seines Reiches den Junundu, großen wurmartigen Wesen, befohlen durch das Ödland zu patrouillieren.
Das Reich der Qual
Das Reich der Qual ist ein Gebiet, das nur durch die Träume des Gottes Abaddons entstanden ist. In ihm ist das Leben für Abenteurer äußerst gefährlich und hart. Die Vergessenen wachen über die hier zu findenden Orte der Angst und des Schreckens, während Abaddon es durch seine Träume immer weiter vergrößert.
Welches Spiel soll ich kaufen? Welches Spiel soll ich kaufen?
Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Die drei bisher erschienenen Kapitel unterscheiden sich in einigen Punkten stark voneinander und jeder muss selbst entscheiden, welches Spiel ihm/ihr mehr zusagt.
Hier ein paar Punkte, die einem die Entscheidung ein wenig erleichtern sollen.
Kapitel 1: Guid Wars Prophecies
Guild Wars Prophecies spielt in dem europäisch angehauchten Tyria, welches in 7 Regionen aufgeteilt ist. Man findet grüne und blühende Landschaften (Tutorial), durch Krieg zerstörte Gebiete, Schnee bedeckte Gebirge, Dschungel und Sumpfregionen, Wüsten und Vulkaninseln.
Was sind die Kernpunkte?
- 6 Klassen (Krieger, Waldläufer, Mönch, Necromant, Mesmer und Elementarmagier).
- Großes umfangreiches Tutorial.
- Große Karte zum Erkunden und abwechslungsreiche Gebiete.
- Der Levelanstig auf Level 20 dauert länger. Alle Attributspunkte (200) erreicht man nach etwa der Hälfte des Spiels.
- Viele Fertigkeiten kann man als Questbelohnung erhalten.
- Missionen besitzen eine Bonusaufgabe, die man erledigen kann, aber nicht muss.
Kapitel 2: Guild Wars Factions
Factions spielt im asiatisch angehauchten Cantha, welches in 4 Regionen aufgeteilt ist. Die grüne und blühende Insel Shing Jea, die auch als Tutorial dient. Cantha Stadt, bei der es sich um eine gewaltige überbaute und verwinkelte Großstadt handelt. Das Jademeer, welches durch einen Zauber zu Jade erstarrte und Wellen, Tiere und Schiffe für immer einschloss und den Versteinerten Wald, welcher durch den selben Zauber zu Stein wurde.
Was sind die Kernpunkte?
- 8 Klassen. Die 6 Kernklassen (Krieger, Waldläufer, Mönch, Necromant, Mesmer und Elementarmagier) und zwei zusätzliche Klassen (Assassine und Ritualist)
- Die 6 Kernklassen besitzen nicht die selben Fertigkeiten, wie in Prophecies. Es gibt einige Fertigkeiten, die in allen Kapiteln zu finden sind und einige, die es nur im jeweiligen Kapitel gibt.
- Auch hier ist das Tutorial sehr umfangreich. Auf ein paar Dinge wird stärker eingegangen, als in Prophecies.
- Die Karte ist kleiner als in Prophecies, dafür aber dichter besiedelt.
- Der Levelanstig auf Level 20 geht sehr schnell. Man verlässt das Tutorial mit allen Attributspunkten. 80% von Factions sind für Level 20 Charaktere ausgelegt.
- Man erhält nur wenige Fertigkeiten als Questbelohnung und das auch nur im Tutorial. Alle anderen muss man kaufen.
- Quests werden meistens mit Gold und Erfahrungspunkten belohnt, dadurch ist es aber kein Problem an Fertigkeiten zu kommen.
- Missionen müssen meist in einer bestimmten Zeit geschafft werden oder bestimmte Bedingungen müssen erfüllt sein um Punkte zu verdienen.
- Der Schwierigkeitsgrad ist höher als in Prophecies.
- Man kann Allianzen mit anderen Gilden bilden.
- Es gibt zwei Seiten. Die Kurzick und die Luxon. Allianzen entscheiden sich für eine Seite und Kämpfen für sie.
- Spieler müssen sich auch für eine Seite entscheiden. Ist man mit einer Seite verbündet, kann man z.B. auf der anderen Seite keine Rüstungen schmieden, keine Händler aufsuchen oder Waffen herstellen lassen. Dazu muss man erst die Gunst der Gegenseite verdienen, wodurch man aber Ansehen bei den anderen verliert.
- Allianzen können Städte kontrollieren, was ihnen besondere Boni bringt.
Kapitel 3: Guild Wars Nightfall
Das dritte Kapitel spielt im afrikanisch angehauchten Land Elona und ist in fünf Regionen aufgeteilt:
- Istan: Die ägyptisch angehauchte Startregion. Sie birgt den Hafen von Kamadan, wo Reisende aus anderen Kapiteln ankommen.
- Kourna: Es besteht aus Savannen und Lehmhütten.
- Vabbi: Es besitzt ein arabisches Aussehen mit fliegenden Moscheen und Schlössern, magischen Fontainen und Tapisserien mit schwebenden Texten.
- Desolation: Die vergiftete Wüste mit Schwefelgruben. Man kann dort Würmer kontrollieren, für die man eigene Skills erhält.
- Bereiche der Hölle: Diese Bereiche sind sehr düsterund unheimlich. Flüsse aus Blut, Augen die einen von überall anstarren, Tentakel die aus dem Boden wachsen.
- Die Karte in Nightfall ist größer als die Factionskarte.
- Das Tutorial ist Guild Wars Typisch wieder sehr groß und umfangreich.
- Der Levelanstieg ist wieder langsamer als in Factions.
- Man erhält auf der Tutorial Insel Fertigkeiten als Questbelohnung. Später muss man sie jedoch kaufen wie in Factions.
- Die Missionen besitzen nun wieder eine Bonusaufgabe wie in Prophecies. Teilweise wurde jedoch auch das Zeitsystem von Factions übernommen.
- Nightfall ist sehr viel PvE-lastiger als Factions.
- Charaktere bewegen in Zwischensequenzen die Lippen und zeigen Emotionen.
- Die Grafik wurde weiter verbressert.
- Man kann nun aus Waffen sogenante inschriften bergen, die man in Waffen, die man in Elona findet einbauen kann.
- Rüstungen besitzen nun keine Boni mehr. Man kauft den Skin und einige Grundwerte und kann die Rüstung dann mit sogenannten Rüstungsbefähigungen aufwerten. Diese erhält man von besiegten Gegnern oder kauft sie beim Runenhändler.
- 8 Klassen. Die 6 Kernklassen (Krieger, Waldläufer, Mönch, Necromant, Mesmer und Elementarmagier) und zwei zusätzliche Klassen (Derwisch und Paragon)
- Assassinen und Ritualisten wird man nicht erstellen können, jedoch wird man diese Klassen auch nach Elona bringen können.
- Es gibt für sie neue Waffen, Rüstungen und Fertigkeiten.
- Man erhält sogenannte Helden, die stark in die Geschichte eingebunden sind. In den Missionen wird stets ein bestimmter Held vorausgesetzt.
Helden:
- Es gibt 12 elonische Helden und jeweils einen exklusiven, wenn man wenn man Prophecies oder Factions besitzt.
- Man selbst kann maximal 3 Helden gleichzeitig kontrollieren. Jedoch kann jedes Teammitglied ebenfalls Helden mitnehmen solange die Gruppe noch nicht voll ist, denn Helden zählen als normales Teammitglied.
- Dadurd wird das sogenannte Buddygaming möglich. 2 Personen können eine 8er Gruppe erstellen.
- Sie bekommen Erfahrungspunkte und Leveln mit.
- Man kann sie mit Fertigkeiten, Waffen, Runen und Sekundärklassen ausrüsten.
- Die Rüstungen wachsen mit ihrem Level. In einigen Gebieten kann man ihnen jedoch neue Rüstungen geben.
- Sie können alle Skills benutzen, die man auf seinem Account freigeschaltet hat, vorausgestetzt die Klasse stimmt.
- Man kann sie mit einer Flagge, die man auf der Mini-Map setzt steuern.
- Man kann Verhalten wie Aggressiv, Devensiv oder Passiv bei den Helden einstellen. Auf die Art kann man sie zum Beispiel ein Gebiet einnehmen lassen.
- Sie lernen in gewissen Rahmen.
Warum sollte ich alle Spiele kaufen?
- Man kann problemlos alle Kapitel verbinden.
- Man kann die ganze Welt bereisen, alle Rüstungen, Waffen und Items bekommen und alle Fertigkeiten nutzen.
- Wer erfolgreich PvP spielen möchte, wird um beide Spiele nicht herum kommen. Viele Builds bedienen sich bei Fertigkeiten aus allen Kapiteln. Jedoch gibt es inzwischen auch sogenannte PvP Editionen. Man benötigt nur ein Kapitel und kann dann die Fertigkeitender anderen in einem Shop gegen Euro kaufen.
- Man bekommt zwei Bonushelden, wenn man Prophecies und Factions seinem Nightfall Account hinzufügt.
Bin ich gezwungen alle Teile zu kaufen?
Nein. Alle Teile werden technisch weiterentwickelt. Bestimmte Boni werden jedoch immer bevorzugt für das aktuelleste Kapitel gelten. Events z.B. werden meistens nur im aktuellen Kapitel veranstaltet. Einige Events sind jedoch auch Kapitel übergreifend.
Addon: Bonus Missionen Pack (BMP)
Das Bonus Missionen Pack, lässt sich nur über den Ingamestore, PlayNC oder 4u2play kaufen. Es fügt eurem Account 4 Minimissionen hinzu, welche euch einen tieferen Einblick in die Vergangenheit berühmter Persönlichkeiten aus Guild Wars geben.
- Ihr spielt die Schlacht von Jahai nach und tretet dem Untoten König Palawa Joko entgegen
- Als Meister Toge spielt ihr eine Schlüsselrolle in den Friedensverhandlungen der Tengu-Kriege.
- Findet Sie aus erster Hand heraus, wie der Weiße Mantel in Kryta an die Macht gelangte.
- Erfahrt was Gwen zustieß, nachdem die Charr in ihre Heimat einfielen und das Große Feuer ihre gesamte Welt vernichtete.
Nach erfolgreichem Abschluss der Missionen erhält man Zugang zu einzigartigen Waffen.
Addon: Eye of the North
Eye of the North bringt euch zurück auf den Kontinent Tyria, wo ihr bisher unerforschte Teile der Karte erkunden könnt.
Nördliche Zittergipfel: Direkt oberhalb des massivem Zittergipfelgebirges liegt die Heimat der Norn. Diese mächtigen Halbriesen können sich bei Bedarf in Bären verwandeln und stehen den Menschen eher Gleichgültig gegenüber. Wer sich ihren Jagtgesellschaften anschließen darf, kann sich glücklich schätzen.
Auch auf die Zwerge trefft ihr hier.
Die Nordländer: Heimat der Charr. Die üppigen grünen Wiesen erinnern einen stark an das Tutorial von Prophecies. Hier kämpft ein kleiner Trupp von Menschen hinter den feindlichen Linien gegen die Charr.
Dschungel: In den grünen Dschungelregionen Tyrias haben es sich die Asura bequem gemacht. Diese kleinen recht arroganten zauberkundigen Wesen, verknüpfen Magie und Technologie auf wundersame Weise.
Tiefen der Zerstörung: Von hier kommt eine düstere Gefahr, die das Leben aller anderen Rassen bedroht.
Dungeons: Erforscht 18 mehrstufige Dungeons voller Fallen, Rätsel und Geheimgänge.
Helden: Auch GWEN bietet euch Helden. 10 neue Helden jeder Charakterklasse lassen sich freischalten.
Die Halle der Monumente: eure Leistungen, Trophäen und Titel aus Prophecies, Factions, Nightfall und Eye of the North werden nicht in Vergessenheit geraten. Sie werden in Eurer Halle der Monumente aufbewahrt, bis Eure Nachfahren sie in Guild Wars " für sich beanspruchen.
Fertigkeiten: 150 neue Fertigkeiten lassen sich freispielen. Hierbei handelt es sich zum größtenteil um PvE Fertigkeiten. Diese lassen sich nur im PvE und nicht im PvP einsetzen.
Rüstungen und Items: 40 neue Rüstungssätze. Hierbei gibt es das ganz normale Rüstungssystgem, wie auch besonders wertvolle Einelstücke. Auch neue Waffen und Items lassen sich hier finden.
Alles in allem bietet Eye of the North ein recht umfangreiches Addon und wieder jede Menge Spielspaß.
Bundle-Versionen
Alle drei Kapitel gibt es in Verbindung mit Eye of the North. Auch eine Complete-Version wird demnächst erscheinen, in der sich alle 3 Kapitel sowie das Addon Eye of the North befinden. Zusätzlich erhält man auch noch einen neuen Golem-Helden. Der Preis bewegt sich dabei im Rahmen eines einzelnen Kapitels, also 40-50 Euro.
Gibt es für Guild Wars eigentlich eine Demoversion?
Leider gibt es keine frei zugänglichen Demos zu Guild Wars.
Allerdings gibt es ab und an Aktionen, bei denen man ein Kapitel antesten kann. Ausserdem werden den Verkaufsversionen meist Democodes beigelegt.